Pferderesidenz Junkbrunnen
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Diagnose Hufrehe - was nun?

Unsere Tiffany leidet seit 2001 unter Geburtsrehe.

Zusätzlich wurde eine Insulinunverträglichkeit, sowie das EMS diagnostiziert.

Fressen ist ihre liebste Beschäftigung, ansonsten begeht sie den Tag mit Müsiggang.

 

Mit anderen Worten, sie ist fettleibig und faul.

 

Aber sie hat einen ganz großen Pluspunkt, sie ist als "Tantchen" eine hervorragende Gouvernante für unsere Jungspunte.

Wenn die mal über die Stränge schlagen wollen, haben sie bei Tiffy nichts zu lachen.

 

 

Im Frühjahr  2016 erkrankte unsere Tiffy sehr schwer an einem hochgradigen Reheschub. Leider bemerkten wir es zu spät, die Entzünding war schon chronifiziert und die Wand der Vorderhufe hatte schon begonnen  sich zu lösen.

Röntgenbilder zeigten eine beidseitige Hufbeinrotation, rechts nur noch 12mm bis zur Sohle. Sie konnte kaum laufen, legte sich häufig hin oder blieb auf der Stelle stehen.

Schmerzmittel (Metacam und Equipalazone) brachten keine wirkliche Erleichterung,

ein vom Tierarzt vorgeschlagener Hufschmied verpasste ihr einen Spezialbeschlag, was die Situation nur noch verschlimmerte, von den immensen Kosten für Medikamente und Hufschmied mal ganz abgesehen.-

Letztlich schien eine Nottötung unvermeidlich.

 

 

Nach intensiven Recherchen im Internet haben wir uns zu einer alternativen Behandlung entschlossen: keine Eisen mehr, statt dessen Hufschuhe mit speziellen Einlagen, Unterstützung des Immunhaushalts durch Hufkräuter und homöopatische Potenzen, krankheitsrelevante Haltung und Fütterung.

Und alles in der Hoffnung, der Huf würde wieder gesund nachwachsen.

 

Es war ein sehr schwerer, qualvoller Weg für alle Beteiligten.

Aber es hat sich gelohnt.

 

Anfang August wechselten wir die Krankenschuhe gegen feste Hufschuhe, mehrere Abzesse, die sich unter dem Druck des Spezialbeschlages gebildet hatten wuchsen heraus und konnten abfließen, der Huf wuchs nach und bald schon konnte unsere Tiffy wieder schmerzfrei Schritt gehen. Seit Anfang September trabt und galoppiert sie wieder.

 

Im nächsten Jahr erwarten wir wieder zwei Fohlen, da soll sie doch wieder die "Kinder" hüten.-

 

 

Haben Sie auch ein Rehepony? Wir bieten Ihnen unsere Erfahrung an und nehmen es liebevoll in Pflege.

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Petra Junk

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